Text: Gerd Brauns
Bei der Kamera handelt es sich um eine kleine USB-Kamera mit 8 Infarot-Dioden.
Diese Dioden produzieren ein Licht, dass für die Kamera, nicht jedoch für die Augen der Menschen
oder Vögel sichtbar ist.
So kann die Kamera auch im dunklen Nistkasten und sogar bei Nacht Bilder übertragen.
Nachteil: Das Infrarotlicht "verschluckt" die sonst für uns sichtbaren Farben. Die Bilder
sind je nach Restlichteinfall (Tageslicht) durch das Einflugloch, mehr oder weniger schwarz/weiß.
Da USB-Kabel wegen ihrer geringen Abschirmung nicht länger als 5m sein dürfen, wurde das Kabel mit einem aktiven USB-Kabel um 5 Meter verlängert. Diese Länge reicht bei uns locker aus, um die Kamera mit dem USB-Port des PCs zu verbinden.
Beim ersten Nistkasten sorgt am Computer die Open Source Software Dorgem dafür, dass im vorgegebenen Takt (derzeit 3 Minuten) Bilder von der laufenden Kamara auf den FTP-Server übertragen und damit hier sichtbar werden . Außerdem speichert Dorgem zusätzliche Bilder und einen AVI-Film in ein lokales Verzeichnis.
Beim zweiten Nistkasten sorgt CamSpy CamSpy dafür, dass bei Bewegung ein Bild auf den FTP-Server übertragen wird.