Text: Gerd Brauns

Der Feldsperling (wissenschaftlicher Name "Passer montanus") gehört zur Familie der Sperlinge (Passeres).
Er ist in fast ganz Europa verbreitet und lebt überwiegend in Gärten, Parkanlagen,
lichten Laubwäldern und in der Nähe menschlicher Siedlungen.
Im Vergleich zum Hausperling ist er mit etwa 14 cm etwas kleiner. Seine Zeichnung ist genauer und die Färbung
unterschiedet sich bei Männchen und Weibchen nicht, während das Weibchen des Hausperlings schlichter, grau
gefärbt ist.
Der Feldsperling hat eine braune Stirn, während das Männchen des Hausperlings eine graue Stirn
hat.
Der Schnabel des Feldsperlingmännchens ist von oben gesehen komplett scharz gefärbt, während er beim Weibchen schwarz
gerahmt ist.

Der Feldsperling ist ein Teilzieher. Das bedeutet, dass einige Feldsperlinge im Winter in den warmen Süden ziehen und
einige Feldsperlinge hier bleiben.
Störche z.B. ziehen immer in den Süden. Deshalb nennt man sie Zugvögel.
Die meisten Meisenarten bleiben dagegen das ganze Jahr an Ihrem Standort. Deshalb nennt man sie Standvögel.
Feldsperlinge ernähren sich vor allem von Getreide, Knospen, Samen und Insekten.
Im April beginnen die Feldsperlinge gemeinsam mit dem Bau eines Nestes in Höhlen, Nischen oder Nistkästen.
Auch das Nest selbst ist höhlenförmig.

Quellen:
"Fauna Europas" von Dr. Harry Garms; Westermann-Verlag; ISBN: 3-14-150941-7
"BLV-Vogelführer" von Stuart Keith und John Gooders; BLV Verlagsgesellschaft; ISBN: 3-405.12476-X
Web Links:
Der Feldsperling bei Wikipedia
Bilder vom Feldsperling bei
www.naturfotografie-digital.de
Der Feldsperling auf der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2006
Informationen des NABU zum Feldsperling (Mit der Möglichkeit, sich den Ruf
des Feldsperlings anzuhören)